Wald, Feld, Wiese
Das Bauland und der Odenwald bieten optimale Lebensbedingungen für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Aber auch hier ist es wichtig, sich für den Schutz bedrohter Arten einzusetzen.
Ursprung
Die in Odenwald und Bauland prägende Gesteine, der Buntsandstein und der Muschelkalk, entstanden vor etwa 250 Millionen Jahren.
Der Muschelkalk entstand durch Ablagerungen in einem flachen Urzeitmeer. Dort findet man auch sehr viele versteinerte Fossilien –mehr Informationen dazu findet Ihr an Station 6.
Vegetation
Heute findet man in den Wäldern Buchen, Eichen, Bergahorn sowie Fichten, Kiefern und Douglasien.
Die zahlreichen Streuobstwiesen kann man gut und gerne als „Bodenschätze“ aus Wald und Feld bezeichnen. Sie gelten als ein für die Region typisches Kulturgut.
Ökosystem Natur
Wenn Ökosysteme aus dem Gleichgewicht geraten, hat das Auswirkungen auf alle Arten. Durch sein Eingreifen hat der Mensch den größten Anteil an den oft tiefgreifenden Veränderungen in der Natur. Die Balance wird gestört, Lebensräume vernichtet. Nachhaltige Forstwirtschaft sorgt für das Gleichgewicht in der Natur und erhöht die Biodiversität.
Biodiversität
Biodiversität ist für Menschen, Tiere und Pflanzen von immenser Bedeutung. Biodiversität ist viel mehr als „nur“ Artenvielfalt. Sie umfasst die Vielfalt der Arten, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Ökosysteme. Ohne Biodiversität gehen für den Menschen viele Nahrungs- und Rohstoffquellen verloren. Auch die Trinkwasserversorgung ist dann in Gefahr.
Ein intaktes Ökosystem reguliert das Klima und schützt uns somit vor Naturkatastrophen. Einige Tiere und Pflanzen sind bereits ausgestorben oder verschollen. Aktuell sind zahlreiche Arten akut vom Aussterben bedroht oder stark gefährdet. Viele weitere Arten stehen auf der Vorwarnliste.

Einige dieser seltenen Tiere:
Die Äskulapnatter, eine ungiftige Schlange und „Wappentier“ der Ärzte, Apotheker und Rettungsdienste.
Der Feuersalamander, den man mit viel Glück an regnerischen Tagen an Bächen sehen kann.
Der Hirschkäfer, mit seinem Geweih der größte heimische Käfer. Er braucht Totholz für die Eiablage und als Nahrung für die Larven.
Die Wildkatze ist sehr selten zu sehen und steht europaweit unter strengem Schutz!