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Blütenweg Insekten

Insektenfreundlicher Garten

Insektenfreundliche Gärten sind eine gute Unter­stützung zur Förderung der Insekten und anderer gefährdeter Kleintiere.

Sie sind besonders „Trittsteine“ für Tiere im bebauten Raum, da sie einen Austausch zwischen deren sonst schwer erreichbaren Lebensräumen ermöglichen. Schon mit kleinen Eingriffen kann man seinen Garten insektenfreundlich aufwerten.

Bepflanzung

Für ein ganzjähriges Nahrungsangebot, als Nisthilfe und Unterschlupf: 

  • Einheimische, standortgerechte Pflanzen (1)
    vor allem Dolden-, Korbblütler & Geißblatt­gewächse, möglichst Wildblumen

Insektenfreundlicher Garten

  • Blumen mit unterschiedlichen Blütenformen und ungefüllten Blüten
    für ein vielfältiges, reiches Pollen- und Nektarangebot (2) + (3)

Insektenfreundlicher Garten

Insektenfreundlicher Garten

  • Früh- und spätblühende Pflanzen
    für Zeiten, wenn auf den Feldern nichts mehr blüht: Schneeglöckchen, Traubenhyazinthe, Kornelkirsche - Fetthenne, Disteln, gewöhnlicher Dost, Fingerkraut, Astern
  • Schattenecken (4) 
    mit Platterbse, Lungenkraut, Akelei

Insektenfreundlicher Garten

  • Gemischte Hecken
    Schlehe, Weißdorn, Felsenbirne, Rosen mit ungefüllten Blüten, Cotoneaster
  • Obstbäume
  • Mauern bewachsen lassen
    Geißblatt, Efeu
  • Einheimische Wildblumenwiese (5)
    Geduld beim Anlegen!
  • Blumen, Kräuter und Gemüse
    gemischt pflanzen
  • Verzicht auf Pestizide

Insektenfreundlicher Garten

Nist- und Unterschlupf bieten

Einige Wildbienen nisten in Pflanzen oder Mauerlöchern. Aber ca. 2/3 aller Wildbienen brüten im Boden! Auch Insekten benötigen Unter­schlupf zum Schlafen, zum Schutz vor Fressfeinden und zum Überwintern.

Eine Unterstützung ist möglich durch:

  • Insektenhotels
    sonniger Standort, Überdachung gegen Regen
  • Alte Baumstämme & -stümpfe (6)
    Soweit es die Sicherheit zulässt für Insekten stehen lassen
  • Senkrecht stehende Pflanzenstängel
    wie in der Natur anbringen
  • ŸFür offene Bodenbereiche sorgen
    vorzugsweise mit Sand

Alter Kirschbaum

  • Totholzstapel, Steinmauern oder Steinhaufen anlegen (7)
    Sie werden auch von Eidechsen, Amphibien, Spinnen und anderen Tiere genutzt.
  • Im Herbst abgestorbene Stängel bis zum Frühjahr stehen lassen
    auch als Winterwindschutz für die Beete

Steinmauer